‘Ze Germans’: Deutscher Akzent in englischen Tonspuren

Pascal Marc Wagner

Pascal Marc Wagner hat einen B.A. in Anglistik und Rechtswissenschaften sowie einen M.A. in kultureller und kognitiver Linguistik. Er ist Gründer des Game Studies- und Wissenschaftskommunikationsblogs www.languageatplay.de und Chefredakteur des Printmagazins für Videospielkultur GAIN – Games Inside. Er ist viel zu oft auf Twitter unterwegs und besitzt auch eine E-Mail-Adresse (pascal[at]indieflock[dot]net).

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2 Antworten

  1. Lenny sagt:

    Ich würde, einfach mal so, vermuten, dass es auch am Medium liegt und wer es konsumiert. Was ich sage bezieht sich natürlich nur auf meine persönlichen Eindrücke. Ich habe das Gefühl, dass es gerade im Spielebereich, aber auch im Filmbereich sehr hoch angesehen ist etwas im Original zu konsumieren. Also in englischer Sprache. Mal abgesehen davon, wie gut man dann versteht was dort gesagt wird oder ob die sprachlichen Feinheiten und Unterschiede wirklich verstanden werden. Englisch ist ja auch nicht gleich Englisch. So wie Deutsch ja auch nicht gleich Deutsch ist. Dazu kommt sicher noch die gelernte Darstellung des Deutschen in der Darstellung.
    Ich bin auch glaube ich einer der wenigen, die das deutsch-englisch in Sea of Solitude besser fanden, als die Neuauflage . Eben, weil es für mich besser zur Optik passte. Von Monstern erwarte ich kein perfektes Englisch. Da kann sprachliche Varianz für mich nur von Vorteil sein. Wie sieht es eigentlich in anderen Ländern aus? Wird es da auch kritisch gesehen, wenn man versucht eine Sprache zu verwenden, die nicht die eigene ist?

    • Pascal Marc Wagner sagt:

      Danke für deinen guten Kommentar, Lenny!
      Zu anderen Sprachen weiß ich aus der Recherche für diesen Artikel, dass die niederländische Wahrnehmung ihrer eigenen und anderen (besonders romanischen) Akzente im Englischen gut erforscht ist. Tendenziell stehen die Niederländer ihrem englischen Akzent ähnlich kritisch gegenüber wie wir unserem, aber sie werten auch andere Akzente eher ab, während wir andere Akzente eher weniger bestrafen. Um das ordentlich zu vergleichen müsste man allerdings wohl sowohl phonetische Ähnlichkeiten zwischen Deutsch und Niederländisch als auch politische, soziokulturelle Vorurteile der Niederlande gegen im diesem Beispiel v.a. romanischsprachige Kolonialmächte “rausrechnen“, da kann ich also aus dem Stand nichts zu sagen 🙂

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